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“Türk kızı Aylin Selcuk Alman dergisine kapak oldu” için 2 cevap

  1. damla dedi ki:

    seni tebrik ediyorum ben türkiyede yasiyorm we türküm senin gibi ne oldugunu bilen türkler oldgndan dolayımutluyum basiralirinin dewamini dilerim benimde almanyada kuzenlerimwar tebrikler aylin

  2. Emre dedi ki:

    babasi tarafindan desteklenip (malum hürriyet gazetecisi), simdiden kariyerini stratejik bir sekilde hazirlayan bir genc kiz.

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Türk kızı Aylin Selcuk Alman dergisine kapak oldu

 12 Haziran 2007  Almanya'daki Türkler


Aylin Selcuk Kimdir?

Almanya’nın önde gelen siyasi dergilerinden Der Spiegel’in baş sayfasında yer aldı. “Alfa kadınları – Yeni bir kadın kuşağı erkekleri nasıl geçiyor” başlığıyla verilen haberde, diğer bazı başarılı kadınlar arasında Aylin Selçuk’da yer aldı. Dergide Aylin Selçuk’un kurduğu dernekle Türk ve Alman toplumlarını birbirlerine yakınlaştırmayı amaçladığı belirtildi.
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Dört kuşaktır Almanya’da yaşayan ve ülke medyasının da körüklediği olumsuz imajı bir türlü yıkamayan Türkler’in çocuklarının çocukları örgütleniyor. Aylin Selçuk ve Lamia Özal adlı iki liseli genç kızımızın kafa kafaya vererek kurdukları “DeuKische Generation” adlı derneğin hazırlık çalışmalarına katılan gençlerin sayısı çığ gibi artıyor. Alman ve Türk sözcüklerini birleştirip kendilerini “DeuKische Generation” diye tanımlayan gençlerimiz yepyeni projelere imza atmaya Türk ve Alman gençleri arasında köprüler kurmaya hazırlanıyorlar.

“Deukische Generation”un kurucuları, Almanya’daki yaşam ve sorunlar konusuna son derece hakim, kendilerine güvenli ve Almancayı anadilleri gibi konuşan ve donanımlı iki zarif kızımız Lamia Özal ve Aylin Selçuk medyanın da ilgi odağı oldu.

Alman toplumunda söz sahibi olmak için eğitimin en önemli koşul olduğuna her fırsatta dikkat çeken gençlerimiz hem Türk hem de Alman kültürlerini içlerinde barındırdıklarını ve bu zenginliğin artık göz ardı edilemeyeceğine işaret ediyorlar.

Giydikleri “I love DeuKisch” sloganlı tişörtleri ve sempatik tavırlarıyla katıldıkları her etkinlikte dikkatleri üzerine çeken “Deukisch Generation” Almanya’da yaşayan göçmen kökenli gençlerin sorunlarını işleyen bir de klip çalışması hazırlıyorlar.

Berlin’deki kültürel etkinliklerde konuşan Aylin Selçuk ve çalışmaları hakkında broşürler dağıtan gençlerimiz büyük ilgi görüyor.

Kısa sürede adlarını duyuran gençlerimize Avrupa’daki Türk medyasının yanısıra Alman medyasının önde gelen yayın organlarından Spiegel Online, Die Welt , Der Tagesspiegel, Berliner Morgenpost gazeteleri de övgüyle bahsediyor. Türklerle Almanlar, Türkiye ile Almanya arasında köprüler kurmak için kolları sıvayan Deukische Generation’a biz de ha-ber.com ekibi olarak başarılar diliyoruz.

Başkanlığını Aylin Selçuk’un yaptığı Deukische Generation’un yönetim kurulunda Cihan Parlar, Lamia Özal, Onur-Uygar Özata ve Vedat Arın bulunuyor.

Hayati Boyacıoğlu – ha-ber.com – Berlin
http://www.ha-ber.net/modules.php?name=News&file=article&sid=659
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Das Potential der Generation Deukisch
Von Alexander Bürgin

Faul, brutal, undiszipliniert: Türkischstämmige Hauptschüler haben ein schlechtes Image. Abiturientin Aylin Selcuk, 18, will das ändern und gründete den Verein "Die Deukische Generation". Sie weiß: In den Kindern steckt viel mehr Potential – es muss nur gefördert werden.

Eine Podiumsdiskussion im Außenministerium über das Image der Türkei und der Türken in den deutschen Medien. Aus dem Zuschauerraum tritt eine junge Frau ans Mikrofon: "Wir sind der Verein ‘Die deukische Generation’. Wir sind deutsch und türkisch. Wir wollen etwas gegen die falschen Vorstellungen über uns türkischstämmige Jugendliche machen." Die Zuschauer im Saal applaudieren. Politiker versprechen Unterstützung, Journalisten notieren die Telefonnummer der Abiturientin.

Alexander Bürgin
Abiturientin Aylin Selcuk: "Die Kinder leiden unter ihrem Image"
Die junge Frau heißt Aylin Selcuk, geht auf ein Elitegymnasium im noblen Berliner Stadtteil Grunewald und hatte bis vor kurzem selbst die türkischstämmigen Schüler der Hauptschulen über einen Kamm geschoren: "Prolltürken", die an ihrem Misserfolg in der Schule selbst schuld sind. Wenn ihr auf der Straße eine Gruppe von "den Machos" begegnete, wechselte sie die Straßenseite.

Doch dann interviewte sie für eine Abi-Abschlussarbeit türkischstämmige Hauptschüler – und lernte deren verletzliche und verzweifelte Seite kennen. "Die Schüler leiden unglaublich unter ihrem Image. Hauptschüler werden nur kritisiert, eine Kinderpsyche kann damit nicht umgehen", sagt die 18-Jährige jetzt. Ein Schüler habe berichtet, wie ein TV-Sender Geld geboten habe, wenn er und seine Freunde eine Schlägerei vortäuschten – "unfassbar". Einem Jungen aus der neunten Klasse seien im Zweiergespräch gar die Tränen gekommen, als er von seinen Problemen und Sorgen erzählte: Eigentlich wolle er gerne aufpassen, aber wenn alle Blödsinn machen, dann sei er halt auch dabei. Der Lehrer habe ihm geraten, dem Förderunterricht fernzubleiben, weil bei ihm sowieso alles vergebens sei.

Fast jeder Vierte ohne Schulabschluss

Hauptschüler und Migrant – das ist gleichzusetzen mit Verlierern, so hören es die Schüler. Und resignieren. In Berlin verließen im Jahr 2005 23 Prozent der jungen Migranten, die keinen deutschen Pass haben, die Hauptschule ohne Abschluss. Fast jeder Vierte also. Bei den Schülern mit deutschem Pass haben 7,7 Prozent keinen Abschluss. Noch größer sind die Unterschiede bei der Ausbildung: Nach einer Mikrozensus-Auswertung blieben im Jahr 2004 37 Prozent der ausländischen Jugendlichen im Alter zwischen 20 und 29 Jahren ohne beruflichen Abschluss – aber nur elf Prozent der deutschen.

Das dreigliedrige Schulsystem mit seiner frühen Selektion der Kinder steht in der Kritik. Jüngst reihte sich Vernor Munoz Villalobos, Uno-Sonderberichterstatter für das Recht auf Bildung, in die Riege der Pisa-Gutachter und Bildungsforscher ein, die von einer strukturellen Diskriminierung von Einwandererkindern sprechen. Viele werden mit Sprachdefiziten eingeschult, die sie nicht mehr ausgleichen können, bis bereits im Alter von zehn Jahren die Entscheidung für die weitere Schullaufbahn fällt.

Aylin hatte keine Sprachprobleme. Ihr Vater, Journalist bei einer türkischen Tageszeitung, und ihre Mutter, Filialleiterin einer Bank, beide in den sechziger Jahren aus der Türkei nach Deutschland gekommen, sprachen konsequent Deutsch mit ihr. In ihrem Handballverein fand sie viele deutsche Freunde. In der Schule war Aylin so gut, dass sie eine Klasse übersprang. Dennoch denkt sie: "Wäre ich in einem anderen Umfeld aufgewachsen, wäre ich wohl auf der Hauptschule gelandet."

Imagekampagne gegen Macho-Jungs

Weil sie Glück hatte, will sie anderen mit weniger Privilegien helfen und gründete den Verein "Die deukische Generation". Sie ist sich sicher: "Jugendliche hören eher auf Jugendliche." Im Internet fand sie 40 Mitstreiter in einem Studentenforum, ein Unternehmensberater hilft bei der Sponsorensuche, die Türkisch-Deutsche Unternehmervereinigung TDU stellt einen Raum zur Verfügung. Mit einer Messe der Berliner Vereine will "Die deukische Generation" die Lust auf Sport, Tanz und Musik im Club wecken – als Alternative zum Abhängen auf der Straße.

Mit der Aktion sollen auch die Eltern angesprochen werden, die oft zu wenig über die Angebote der Vereine wüssten, sagt Aylin. Außerdem ist eine Imagekampagne geplant. Bis zum Herbst will der Verein einen Werbespot realisieren, der bundesweit gesendet werden soll und ironisch mit den Vorurteilen gegenüber türkischstämmigen "Macho-Jungs" umgeht. Die Botschaft: Lasst euch nicht von der harten Schale der Jungs abschrecken, achtet mehr auf das Potential, das in ihnen steckt.

Bislang hatte Aylin oft das Gefühl, dass ihre deukische Identität für ihre Zukunftschancen eher ein Nachteil ist. Der Zuspruch nach ihrer Wortmeldung im Auswärtigen Amt hat sie aber motiviert. Ein Verlag möchte ihre Abiturarbeit in einem Sammelband herausgeben: "Offenbar werden Leute wie ich gebraucht."

http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,471922,00.html



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